5 Tage auf Via Algarviana

Portugal - Via Algarviana

Der ca. 300 km lange Wanderweg führt von Alcoutim (im Osten an der spanischen Grenze gelegen) bis nach Vila do Bispo am südwestlichen Zipfel Portugals. Der Weg verläuft im wesentlichen im Landesinneren auf befestigten Land- und Waldwegen. Um dem tristen Herbstwetter Deutschlands zu entfliehen, entschieden wir uns zu Anfang November 2017 ein Teilstück des Via Algarviana zu absolvieren.
Überschattet von der Airberlin-Insolvenz Mitte des Jahres ergaben sich im Vorfeld leider auch bei uns notwendige Flugänderungen und so verkürzte sich unser Urlaub von den ursprünglich geplanten 10 Tagen auf effektive 8. So waren wir letztlich noch 5 Tage auf dem Weg unterwegs.
Unser Flug ging nach Faro, wo wir in den Nachmittagsstunden landeten. Vom Flughafen ist man in kurzer Zeit mit dem Bus in der Stadt.
Praktisch: Unterwegs kamen wir an einem Decathlon vorbei (der auch am Samstag noch bis 23 Uhr geöffnet hatte). Hier versorgten wir uns noch mit einer Gaskartusche, bevor wir dann weiter zu dem Hostel gingen, dass wir für die Nacht gebucht hatten. (Tipp: Das Casa da Madalena Backpackers Hostel, gepflegt, recht neue Einrichtung und eine tolle Dachterrasse.)
Bahnhof in Faro

Am nächsten Morgen standen wir früh auf. Gegen 8 Uhr nahmen wir den Zug von Faro, für den wir am Abend zuvor noch unsere Tickets gekauft hatten. Wir fuhren nach Messines-Alte. Hier begannen wir unsere erste Etappe auf dem Via Algarviana.
Ankunft in Messines-Alte

Der Wanderweg verläuft ganz in der Nähe des Bahnhofs. So dauerte es nicht lange, bis wir die ersten Wegmarkierungen fanden.
Der Weg ist durchgehend gut markiert.

Einen geeigneten Schlafplatz zu finden, war nicht immer ganz einfach, aber auf Nachfrage bei Einheimischen fanden wir meist einen Ort für unser Zelt. Lediglich in Salir nahmen wir uns ein Fremdenzimmer. Übrigens: Im Winter ist in Portugal Jagdsaison. Unzählige Schilder am Wegesrand weisen auf entsprechende Jagdreviere hin. Hier sollte man eher nicht Zelten.
Hier unser erster Schlafplatz, am Ortsrand von Alte
Aufgrund der Trockenheit des Sommers waren sämtliche Flüsse, die wir auf unserem Weg zu durch- bzw. überqueren gehabt hätten, komplett ausgetrocknet.
Immer wieder kommen wir an Korkeichenwäldern vorbei. Die Rinde dient der Korkgewinnung und kann alle 9-12 Jahre geerntet werden.
Korkeichen am Wegesrand

Am 5. Tag erreichten wir das kleine Dorf Cachopo und damit den Endpunkt unserer Wanderung. Da von hier nur einmal am Tag (früh morgens) ein Bus nach Faro fährt, verbrachten wir den restlichen Tag in dem kleinen Dorf und hatten einen sehr entspannten Nachmittag mit anschließendem Abendessen und Übernachtung in der liebevoll geführten Pension Retiro Dos Caçadores.

Den letzten Tag unseres Urlaubs verbrachten wir in Faro und nutzten die verbleibende Zeit bis zu unserem Abflug am nächsten Morgen, um uns die Stadt anzusehen.
Flughafen von Faro. Nach einer schönen Woche im warmen Portugal geht es wieder ins kühle und nasse Deutschland...

Das war unsere Wanderroute:

Landkarte

Die hier eingebundene Landkarte verwendet Google Maps.
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