Handlampe

Lampe mit neun Cree XP-G


layout: article title: “Handlampe” modified: 2012-11-15 categories: projects excerpt: tags: [] image: feature: teaser: /projects/2012-07-23-handlampe/handlampe.jpg thumb: date: 2012-07-23 share: false —

Natürlich gibt es tragbare Lampen zur Genüge zu kaufen. Aber warum nicht mal eine eigene bauen? Die hier vorgestellte Lampe bezieht ihre Energie aus einem 12V 7,2Ah Bleiakku und leuchtet mit bis zu neun Cree XP-G R5 LEDs.

Die Schaltpläne findet ihr unten bei den Downloads. Die Hauptplatine verwendet einen Atmega644. Die 4 großen Löcher im Layout sind zum Einbau der Taster vorgesehen. Alle Anschlüsse der Platine sind auf Pads geführt, die im Layout beschriftet sind. Das sind die 12V Betriebsspannung (+ und - ) und die vier Ausgänge für die LEDs (1,2,3 und 4) inkl. einem gemeinsamen + zum Anschluss der LEDs. Die vier Taster werden auf SMD-Pads auf der Rückseite angeschlossen. Das sind TP8,TP9,TP10 und TP13. Alle Taster schalten nach Masse. Hierfür ist TP11 vorgesehen.
Die Bedienung ist relativ simple: Es gibt einen Ein- und einen Ausschalter. Über den Taster des Inkremetalgebers kann ausgewählt werden, welche der LED-Ausgänge aktiv sein sollen. Durch Drehen kann die Helligkeit per PWM eingestellt werden. Einer der anderen Taster dient zum Morsen, der andere zum Auswählen des Leuchtmodus (Dauerhaft ein oder verschiedene Blinkrhythmen). Der IR-Empfänger kann genutzt werden, wenn die Lampe mit einer Fernbedienung gesteuert werden sollen. Dies ist aber in der Software noch nicht vorgesehen.
Solltet ihr die Steuerplatine nachbauen wollen, beachtet, dass die Pins des Atmega zum Teil auch auf der Oberseite verlötet werden müssen!

Ich benutze 3 Kühlkörper mit jeweils einer Star-Platine, auf der 3 Cree-LEDs in Reihe geschaltet sind. Die beiden unteren verwenden zusätzlich verschiedene Linsen. So hat jede einen anderen Abstrahlwinkel. An den vierten Kanal der Steuerplatine habe ich 8 rote LEDs angeschlossen. Diese sitzen rechts und links neben dem oberen Kühlkörper und sind auf dem Foto noch nicht vollständig bestückt. Die Widerstände auf der Rückseite begrenzen den Strom für die Starplatinen. Die umständliche Reihen-/Parallelschaltung war nur notwendig, da ich leider keine passenden Widerstände da hatte.

Als Gehäuse dient eine Mischung aus Holz, Polystyrol und Alu.

Noch etwas Farbe und fertig!

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